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Flawiler Preis 2017 für Dani Müller

Der Flawiler Preis 2017 geht an Dani Müller. Damit würdigt der Gemeinderat das jahrzehntelange kulturelle Schaffen von Dani Müller in Flawil. Die Preisverleihung findet im Anschluss an die Bürgerversammlung vom 28. November 2017 im Lindensaal statt.

Der Träger des Flawiler Preises 2017 heisst Dani Müller.

Der Flawiler Preis wird zum achten Mal verliehen. Als Träger des diesjährigen Preises wurde der 58-jährige Dani Müller gewählt. Er erfüllt alle Kriterien, die für einen Preisgewinn massgebend sind. So übt er zum Beispiel sein jahrelanges Engagement im kulturellen Bereich ehrenamtlich aus.

Seit Geburt in Flawil

Als ihm mitgeteilt wurde, er sei der Träger des Flawiler Preises 2017, sei er schon überrascht gewesen. Gefreut habe er sich natürlich. Aber gerechnet hat er damit nicht, weil es ihm bei seinen «Sachen», wie er all seine Projekte und Aktivitäten bezeichnet, nicht um Anerkennung geht, sondern um Inhalte. «Und», sagt er, «das Umfeld ist genauso wichtig.» So sieht er den Preis denn vor allem auch als Auszeichnung für seine «Vernetzungsfunktion». Denn er stellte und stellt sich nicht persönlich in den Vordergrund. Das alles passt zu Dani Müller, der seit Geburt in Flawil wohnt und an der Oberstufe Flawil als Fachlehrperson Gestalten unterrichtet.

Unbestritten ein «Kulturförderer»

Umso nachhaltiger und bekannter sind die von Dani Müller lancierten oder mitinitiierten Projekte und Anlässe, welche über Flawil hinaus eine grosse Medienpräsenz geniessen. Wenn er gefragt wird, die persönlichen Höhepunkte seines jahrzehntelangen ehrenamtlichen Wirkens im kulturellen Bereich aufzulisten, dann fällt ihm dies schwer. «Weil mir relativ viel wichtig war und ist», sagt er. Er beginnt dann doch mit einer Aufzählung, die weit in der Vergangenheit beginnt: mit dem Flawiler Jugendhaus, der damaligen Pfadi Landegg, dem Kulturverein Touch, bei dem er eines der Gründungsmitglieder war, der Jugend- und Friedensbewegung in den 1980er-Jahren, dem Kulturlokal Bitzgi. Die Liste wird länger und länger. Und am Ende lässt es sich wohl am besten mit den bei der Wahl gemachten Ausführungen des Gemeinderates zusammenfassen: «Dani Müller ist unbestritten ein ‹Kulturförderer›. Durch sein Engagement macht er die Kultur in Flawil sichtbar.»

Ungestillte Lust auf Neues

Was denn einst sein Antrieb war, so viele Projekte und Anlässe zu initiieren oder an diesen mitzuwirken, ist eine Frage, die Dani Müller kurz und bündig beantwortet: «In der Welt war etwas los. In Flawil lief nichts. Also musste man in Flawil etwas zum Laufen bringen.» Es habe zwar sehr viel Traditionelles im Dorf gegeben, doch an Innovativem habe es gefehlt. Er fand Gesinnungsgenossen, welche zusammen mit ihm diese Lücke füllten. Und die dafür verantwortlich sind, dass die Kultur in Flawil heute einen hohen Stellenwert geniesst. Dafür wird der 58-jährige Preisträger auch in Zukunft sorgen. Denn die Lust auf Neues ist bei Dani Müller ungestillt. Er hat so manches neue Projekt im Hinterkopf. Doch darüber sprechen will er nicht, «weil es noch zu früh ist». Zudem gilt es auch «die Projekte, die nach wie vor gut laufen, weiter zu pflegen», wie Dani Müller sagt.

Bisher sieben Preisträger

Der Flawiler Preis ist im Jahr 2010 eingeführt worden. Die bisherigen Preisträger waren Rolf Bollinger, der b’treff Flawil, das Ortsmuseum Flawil, Pius Burtscher, der Naturschutzverein Flawil und Umgebung, Ella Steurer und Berti Knellwolf. Die Auszeichnung bezweckt, herausragende Leistungen in den Bereichen Kultur, Freizeit, Sport, Soziales und Beruf zu würdigen. Der Flawiler Preis ist auch ein Mittel zur Förderung und Anerkennung der Freiwilligenarbeit. Der Gemeinderat dankt Dani Müller, dem achten Preisträger, für sein jahrzehntelanges kulturelles Schaffen in Flawil. Der Flawiler Preis beinhaltet einen Betrag von 1159 Franken, eine Urkunde und eine Skulptur. Offiziell wird der Flawiler Preis im Anschluss an die Bürgerversammlung vom 28. November 2017 im Lindensaal übergeben.