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Glatt / Rehwald

Die Glatt bildet die nördliche Grenze von Flawil und war einst gar ein Grenzflüsschen zwischen dem Toggenburg und der Fürstabtei St.Gallen. Noch heute ist das ehemalige Zollhaus in Oberglatt Zeuge der einstigen Funktion als Grenzflüsschen. Die Glatt ist als voralpines Fliessgewässer aber auch ein wichtiges Naturschutzgebiet. Das Quellgebiet liegt in der Gemeinde Schwellbrunn AR. Von dort fliesst die Glatt durch Gemeindegebiet von Herisau, Degersheim, Gossau, Flawil, Oberbüren und Oberuzwil, bis sie in Uzwil in die Thur mündet.
Im Tal der Glatt, unterhalb der Ruine Helfenberg, liegt die Salpeterhöhle – rund 950 Meter unterhalb des Zusammenflusses des Wyssbaches mit der Glatt. Wahrscheinlich wird die Höhle so genannt, weil dort früher Salpeter gebrannt wurde. Der Volksmund bezeichnet die Höhle teilweise auch als St.Kolumbanshöhle. Es ist allerdings ungewiss, ob nicht die kleinere Höhle weiter unten an der Glatt nach dem irischen Heiligen benannt ist. Die Höhle ist einsturzgefährdet. Das Betreten ist deshalb seit Mai 1998 verboten. Die Wanderwege sind weiterhin offen und in geringer Distanz zur Höhle findet sich eine bestens eingerichtete Feuerstelle.

Rehwald

Der bequemste Einstieg für Flawilerinnen und Flawiler in die Glatt ist beim Rehwald, nördlich des Bahnhofs Flawil. Bei diesem Streckenabschnitt handelt es sich wie auch auf anderen Teilstücken der Glatt um ein Stück Urnatur. Denn die Landschaft an der Glatt ist an manchen Stellen so schön und wild, dass man sich in Alaska oder Kanada wähnt.
Beim Rehwald nahe des Dorfes gibt es eine weitere gemütliche Feuerstelle. Ganz in der Nähe ist auch der Flawiler Waldkindergarten. Der Vita-Parcours im Rehwald bietet zudem die ideale Möglichkeit, seinem Körper etwas Gutes zu tun.

Glatt-Portrait «Üseri Glatt»