Versiegelte Flächen: Hitzeinseln und ein gestörter Wasserkreislauf
Die Sommer werden heisser. Gleichzeitig erleben wir intensivere Starkregen. In dicht bebauten Gebieten verstärken sich diese Effekte. Ein zentraler Grund ist die zunehmende Versiegelung von Böden. Asphalt, Beton und Pflaster verhindern, dass Wasser versickern kann. Regen wird direkt in die Kanalisation abgeleitet. Der natürliche Wasserkreislauf wird unterbrochen. Die Folgen sind spürbar. Versiegelte Oberflächen speichern Wärme und bilden sogenannte Hitzeinseln. Zudem kann Regenwasser nicht durchsickern und steht den Pflanzen nicht zur Verfügung. Bei Starkregen steigen ausserdem Abflussspitzen in Bächen und Kanälen rasch an.
Unversiegelte Böden wirken dagegen wie ein Puffer. Sie speichern Wasser, kühlen durch Verdunstung und entlasten die Kanalisation. Jeder Quadratmeter zählt.
Die Gemeinde Flawil fördert deshalb die Entsiegelung von Flächen mit 50.– CHF pro m² mit Begrünungsbonus. Ziel ist es, den Wasserkreislauf wieder lokal zu schliessen und das Siedlungsgebiet klimaresilienter zu machen.
Weitere spannende Fakten zum Thema Schwammstadt folgen in den nächsten FLADE-Blatt-Ausgaben – und an unserer Info-Veranstaltung bei der lokalen Gärtnerei Gehrig am Samstag, 9. Mai 2026, anlässlich der kantonalen Green Days.
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