Direkt zum Inhalt springen

Girls-Plausch stösst auf ein grosses Echo

In den Räumlichkeiten der Jugendarbeit Flawil hat Ende Februar erstmals ein Girls-Plausch stattgefunden. Organisiert wurde der Anlass von der reformierten, der katholischen und der kommunalen Jugendarbeit in Flawil. Fest steht: Es ist nicht der letzte Girls-Plausch gewesen.

Die älteren brachten den jüngeren Mädchen Tanzschritte bei.

Im vergangenen Jahr wurde der Versuch gestartet, einen regelmässigen Mädchentreff aufzubauen. Um die Angebote für die Mädchen wiederzubeleben, entstand die Idee, mit den beiden Landeskirchen zusammenzuspannen. «Eine Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde macht Sinn, da auf diese Weise mehr Mädchen erreicht werden können», sagt Luzia Schucan von der Offenen Jugendarbeit (OJA).
Am ersten Girls-Plausch, der nun Ende Februar stattfand und der sich an alle Mädchen ab der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe richtete, wurden verschiedene Dinge angeboten, welche die Mädchen zu Kreativität anregen sollten. Ein paar ältere Mädchen brachten den Jüngeren Tanzschritte bei, ausgefallene Frisuren wurden am Gegenüber ausprobiert, in der Küche wurden Pizzakreationen entworfen, Fingernägel wurden lackiert und Unmengen von Fotos auf Holz-Bilderrahmen gedruckt.
Insgesamt fanden 37 Mädchen den Weg zum Flawiler Girls-Plausch. «Es waren mehr, als wir uns erhofft hatten. Darüber freuen wir uns sehr. Und wir haben gemerkt, dass das Interesse, einfach unter Mädchen zu sein, auf ein grosses Echo gestossen ist», sagt Luzia Schucan. Und deshalb sind sich die Organisatoren einig, dass wieder einmal ein solcher Anlass geplant wird.