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Jahresrechnung 2018 einstimmig genehmigt

An der Bürgerversammlung vom Dienstag, 30. April 2019, haben die Flawiler Stimmberechtigten die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Flawil einstimmig genehmigt.

Die Bürgerversammlung stimmte dem Antrag des Gemeindesrates und der Geschäftsprüfungskommission, die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Flawil zu genehmigen, einstimmig zu. Die Gemeinderechnung schliesst mit einem Plus von 3,16 Millionen Franken. Im Budget war ein Gewinn von 215‘420 Franken vorgesehen.
Der Gemeinderat hat der Bürgerschaft vorgeschlagen, den Ertragsüberschuss in die Ausgleichsreserve zu legen. Diese mit dem neuen Rechnungsmodell der St.Galler Gemeinden (RMSG) zusätzlich geschaffene Reserve dient dem kurz- bis mittelfristigen Ausgleich der Erfolgsrechnung. Der Rat beabsichtigt, den Ertragsüberschuss in den kommenden Jahren gezielt einzusetzen: eine Million Franken für Steuersenkungen, den Rest zur Sanierung des Kindergartens Wisental. Die Bürgerversammlung stimmte dem Antrag des Gemeinderates, den Rechnungsüberschuss von 3,16 Millionen Franken vollumfänglich der Ausgleichsreserve zuzuweisen, deutlich zu.
Vor der Abstimmung über die Jahresrechnung 2018 und über die Gewinnverwendung genehmigten die Stimmberechtigten den Bilanzanpassungsbericht per 1. Januar 2018. Dieser erläutert die Veränderungen in der Bilanz der Gemeinde Flawil, die sich per Anfang 2018 durch die Anwendung des neuen Rechnungsmodells ergeben haben.

Zwei Wünsche, zwei Anträge

Beim Traktandum 2, der Allgemeinen Umfrage, wurden zwei Wünsche geäussert und zwei Anträge eingereicht. Der erste Wunsch betrifft die nächste Bürgerversammlung vom 26. November 2019, an welcher der Gemeinderat mit dem Budget 2020 eine deutliche Steuerfusssenkung beantragen soll. Der zweite Wunsch wurde von Schulratspräsident Christoph Ackermann kurz vor dem Ende der Bürgerversammlung bereits erfüllt, als er ausführte, wie der gestalterische Bereich an der Schule Flawil gefördert wird.
Beim ersten Antrag wurde der Gemeinderat beauftragt, zu prüfen, ob der Artikel 47 (Garage- und Hofzufahrten/VSS-Norm) im II. Nachtrag des Baureglements der Gemeinde Flawil angepasst werden soll. Der zweite Antrag betraf die Neugestaltung des Marktplatzes. Der Rat wurde beauftragt, zu prüfen, ob das Kulturhaus aus der zur Abstimmung kommenden Vorlage herausgelöst werden soll und damit separat über das Kulturhaus abgestimmt werden soll. Beide Anträge wurden von den Flawiler Stimmberechtigten mit grosser Mehrheit abgelehnt.
An der Bürgerversammlung haben 189 Stimmberechtigte teilgenommen. Dies entspricht einer Quote von 3,1 Prozent.